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Rund um den Heidengraben

auf der schwäbischen Alb

Neben dem Schutz von Wild und Natur ist die Jagd für uns ein verantwortungsvolles Handwerk. Wir Jäger ersetzen quasi Beutegreifer wie Wolf oder Bär und sorgen in verantwortungsvoller Weise für ein ausgewogenes Gleichgewicht des Wildbestands.

Die Basis unserer Wildvermarktung ist natürlich die Jagd. Der Grundstein ist die Nahrungsbeschaffung, wie das schon vor tausenden Jahren bei Mensch wie Tier so war. Heute hat die Jagd mehr Bedeutung in der Abschöpfung von Überbeständen sowie der Erhaltung eines gesunden Wildbestandes, der dem schmäler gewordenen Lebensraum und den strengen Belangen der Forst- und Landwirtschaft gerecht werden muss. 

Für alle Prädatoren, die in vergangenen Zeiten unser Schalenwild reduzierten, gibt es leider in unserer total überbewirtschafteten und gestörten Natur keine Lebensmöglichkeit mehr. Ohne die Hege des Waidmannes würde unsere Vielfalt der Natur verloren gehen.

Was treibt den Jäger/Waidmann an? Die Lust und Leidenschaft am Überlisten, das Anschleichen und Verstecken, der Urtrieb des "Beutemachens", sowie die Freude an der schönen Natur, das Freiheitsgefühl alleine in Wald und Flur sowie das Grundbedürfnis der Nahrungsbeschaffung.

Wenn alle Jäger diese Triebfaktoren im Auge behalten, das Erlegen von Wild ethisch korrekt und mit größtem Respekt vor der Kreatur erfolgt und das "In-Besitznehmen" mit Ehrfurcht betrieben wird, erst dann hat man begriffen, was Jagd bedeutet und welches Geschenk es ist, die Erlaubnis zu haben, einem von Gott so würdig erschaffenen Geschöpf dennoch ethisch das Leben zu nehmen.